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4.2.1 Wohin - Körperkunde

Abbildung 4.1: Körperzohnen, die sich zum draufhauen eigenen. grün: relativ ungefährlich; gelb: vorsicht, nur Leichte Schläge; rot: lass lieber die Finger davon
Image SMkoerper

Hinschlagen kann man eigentlich überall, wo viel Fett oder Muskeln sind. Typische Regionen für den Einsatz von Schlaginstrumenten sind daher Po und Oberschenkel.
Auch die Schultern, Waden, Fußsohlen und Oberarme sind denkbare Zielgebiete. Hier kann man insbesondere leichtere, weiche Instrumente einsetzen.
Gefährlich ist es überall dort, wo Knochen, Gelenke, Sehnen oder größere Gefäße direkt unter der Haut liegen. Hierzu zählen insbesondere auch die Hüftknochen, da hier Nerven verlaufen, der Steiß, der bei größerer Gewalteinwirkung brechen kann, der Nacken, wo viele Nerven abzweigen und natürlich die Nieren. Die Nieren sitzen unter dem untersten Rippenbogen und sie können durch Gewalteinwirkung den Dienst versagen.
Ein Stringtanga begrenzt eigentlich recht gut den Bereich, unterhalb dessen man schlagen kann. Wer wild um sich schlagen möchte, der sollte dem Passiven einen Schutz um die Nieren binden - das war durchaus auch bei Auspeitschungen auf Sträflingsgaleeren üblich.

Besondere Behutsamkeit erfordern sensible Regionen, wie die Genitalien (Hoden, Brüste) und das Gesicht. Bei Ohrfeigen muss man darauf achten, dass der Schlag nicht ins Auge geht und den vorstehenden Nasenknorpel oder das Ohr trifft. Hier droht die Gefahr eines Trommelfellrisses.
Von Autounfällen kennt man das so genannte 'Schleudertrauma'. Sofern man überhaupt mit Kraft schlägt und sich nicht mit dem demütigenden Effekt einer Ohrfeige begnügt, sollte man mit der zweiten Hand den Kopf des Passiven halten, damit dieser vom Schlag nicht zur Seite geworfen werden kann.

Gefährlich sind Schlaginstrumente, die verhältnismäßig schwer sind - egal ob dick und starr oder dünn und flexibel - da die Schlagwucht sehr tief ins Gewebe eindringt. Weder Eisenstangen noch Kabel eignen sich für ein sicheres Spiel.


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